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Die Champagne kauft jedes Jahr 4000 Tonnen Rübenzucker!

Das liest man vermutlich nur im Canard enchainé, am 7.10.2020. Nicht genug damit, die vielen Zuckerrüben gedeihen nur mithilfe der ‘néonicotinoides‘.

Wo der Zucker in der Champagne bleibt, stand schon am 8.1.2020 im Canard: ‘Zucker unterm Korken‘. Auch, dass die Dosage, der famose ‘liqueur‘, nur dann nicht in der Flasche ist, wenn dosage zéro oder brut nature darauf steht. Die Wahrheit lesen Sie tatsächlich auf dem Etikett.

Die Wenigsten stört es, wenn weder dosage zéro noch brut nature auf der Flasche stehen, und sei der Name noch so groß. Man muss mit dem ‘liqueur‘ nur umgehen können, wie die bekannten Champagner-Häuser, die einst den Weltruf des Champagners begründet haben.

Es wird jetzt auch aus kümmerlichem Grundwein ebensolcher Champagne ‘brut nature‘ gemacht, immerhin ohne Dosage. Der Grundwein stimmt nur, wenn nicht das Letzte aus dem Weinberg herausgeholt wird.

Die Champagne liegt nicht im Süden. Die Eisheiligen werden mit Feuer, Wasser und Wind abgewehrt. Das noble Getränk verlangt Mühsal und Geschick. Es ist trotzdem einzigartig, vielleicht genau deshalb.

Viel Arbeit fällt auch an, wenn sich der Winzer den Lebensraum der Schädlingsfresser am Boden leistet. Der Bewuchs muss mit der Kordel-Sense kleingehalten werden. Vincent Delot hat mir das vor Jahren mal gezeigt. Was für mich nach Unkraut aussah, erspart viel Geld für Pestizide.

Eigentlich nur, wer vom Rebstock bis zur fertigen Flasche alles selber macht, hat es in der Hand, die Reben so zurückzuschneiden, und seinen Weinberg so zu behandeln, dass schon der Grundwein guter Wein ist. Erst dann ist der ‘liqueur‘ überflüssig.

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