Eine Untersuchung zur Altersbestimmung der astronomischen und kalendarischen Steininschriften der Maya, und ihre Korrelation mit den vorchristlichen Jahren

ISBN 978-3-00-053157-6 449 Seiten, € 39,50
(c) Robert Schweitzer
Nieder-Ramstädter Str. 44, 64372 , Ober-Ramstadt
mail@robert-schweitzer.com


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Über das Alter der Bauwerke und Steininschriften der Maya scheint sich die Forschung einig zu sein. Sie werden überwiegend in die 7. und 8. nachchristlichen Jahrhunderte eingeordnet.

Wie alt die unbeschrifteten Bauwerke sind, kann ich mit meinen Mitteln nicht untersuchen. Dagegen können hunderte von datierten Inschriften, einst oft mehr als drei Meter auffragend, und meist vollständig mit Zahlen, Kalenderdaten, Schriftzeichen und den Abbildungen von Personen bedeckt, anhand der verzeichneten Mondstände und Sonnenfinsternisse auf den Tag genau eingeordnet werden. Die Inschriften sind 1467 Jahre älter als bisher angenommen.

In 255 Inschriften wurde bisher das zum Abfassungsdatum gehörende, leider oft verwitterte Mondalter identifiziert. Jedes eindeutig ablesbare kann in den Mond-Tafeln der Nasa nachgewiesen werden.

Dem Mondalter und den Sonnenfinsternissen zufolge müssen die datierten Inschriften in den Jahren -1653 bis -559 angefertigt worden sein, einem Zeitraum von 1094 Jahren. Die Verfasser waren die Zeitgenossen der Pharaonen, nicht der Karolinger. Im Dresdener Codex, der ergiebigsten der drei bisher aufgetauchten Maya-Handschriften, stehen 70 Sonnenfinsternisse, die in den Jahren -712 bis -679 ebenfalls in den Tafeln der Nasa, und in Oppolzers Canon der Finsternisse, nachweisbar sind.

Die Sonnenfinsternis vom 11. Dezember -697 haben die Maya außer im Dresdener Codex (auf Seite 51b) auch auf Stele 5 in Quiriguá verzeichnet.

Die moderne Astronomie weiß nicht nur das genaue Datum weit zurückliegender Mondalter und Sonnenfinsternisse, sondern auch, auf den Breiten- und Längengrad genau, welche Finsternisse an einem bestimmten Ort sichtbar waren.

Die -712 bis -679 im Maya-Gebiet gesehenen Finsternisse stehen lückenlos im Dresdener Codex.

Ich wüßte nicht, wie die astronomischen Befunde, und die davon abgeleitete Altersbestimmung der Maya-Inschriften, erschüttert werden könnten.

Es ist allerdings nicht so, daß ich den Jahreszahlen eine ungebührliche Bedeutung beimäße. Sie haben im Buch der Geschichte nur den Rang der Seitenzahlen, und wie diese keine andere Aufgabe als die, richtig zu sein.


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